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Audio in Zeiten des Social Distancing

Menschen in aller Welt bleiben zu Hause und halten Abstand. Das hat unseren Alltag ziemlich auf den Kopf gestellt. Menschen nutzen Spotify für Musik und Podcasts, um informiert zu bleiben, Kontakt miteinander zu halten und zur Ruhe zu kommen.

Wir haben schon öfter über die Bedeutung des richtigen Moments geschrieben. Das gilt auch mit Blick auf die Momente, die sich gerade verändern: Marken müssen verstehen, wer wann und warum Audio streamt. Das globale Hörverhalten von Spotify Free- und Premium-Nutzer*innen vom 19. bis 25. März zeigt, dass Menschen ganz bewusst bestimmten Content hören.

Auch beim Hören daheim gilt: Kontext ist alles
Audio wird aktuell überwiegend zu Hause gestreamt. Das Streamen im Auto ist rückläufig, dafür nimmt der Anteil von Geräten wie Desktop-PCs, Fernsehern, Smart Speakern und Spielekonsolen stetig zu.

Auch wenn das räumliche Umfeld in all diesen Fällen dasselbe ist, müssen Marken gezielt auf den individuellen Hörkontext achten. Ob Nutzer*innen während der Arbeitszeit am Computer eine Konzentrationsplaylist streamen oder sich beim Gaming einen Podcast anhören: Ads sollten sich relevant anfühlen. Die richtige Botschaft im richtigen Moment ist so wichtig wie eh und je – ganz besonders jetzt, wo diese Momente auf Geräten zu Hause stattfinden.

Mehr Zeit mit der Familie
Mehr Zeit daheim bedeutet auch, dass Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Songs und Podcasts können Säuglingen beim Einschlafen helfen oder Schulkindern Abwechslung und Unterhaltung bieten. Jetzt, wo viele Eltern unerwartet die Rolle von Lehrer*innen übernehmen, bietet Audio eine gute Möglichkeit, um die Neugier von wissbegierigen Kindern zu stillen.

Diesen Monat haben Menschen verstärkt Familien-Content, Kindermusik und Klassik gestreamt. Auf Schlaf und Erholung ausgelegte Playlists wie Baby Sleep oder Music Box Lullabies sind weltweit gerade besonders beliebt. Auch Podcasts mit Geschichten für Kinder werden häufiger gehört – nicht zuletzt, weil sie ein gutes Mittel sind, um die Zeit vor dem Bildschirm zu reduzieren.

Sich etwas Gutes tun
Letztes Jahr sind wir der Frage nachgegangen, warum Audio eine so zentrale Rolle beim Workout spielt. Wichtigster Grund ist Motivation, gefolgt von Entspannung und der passenden Stimmung.1 In der aktuellen unsicheren Situation werden diese Aspekte noch wichtiger, denn Hörer*innen weltweit priorisieren ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden.

In den letzten Wochen haben Nutzer*innen mehr Podcasts aus den Kategorien Gesundheit, Fitness und Lifestyle gestreamt und auch verstärkt eigene Workout-Playlists erstellt. Audio hilft Menschen auch dabei, runterzukommen und sich mit ihrer mentalen Gesundheit zu beschäftigen. Playlists zum Laufen verzeichnen ebenso Zuwachs wie Playlists für Yoga, Naturklänge und Meditation. Auch „Chill“-Songs tauchen häufiger in den persönlichen Playlists auf. Dabei handelt es sich um ruhigere, eher akustisch arrangierte und weniger gut tanzbare Titel, bei denen die Instrumente stärker im Vordergrund stehen als der Gesang.

Marken können – und sollten – sich auf die veränderte Stimmung der Hörer*innen einstellen und auf Audioformate setzen, die nicht als störend empfunden werden. Anstelle von lauten Effekten und energievollen Beats sind jetzt sanftere, an Naturklängen und Ambient-Songs angelehnte Töne gefragt.

Der Rhythmus unseres Alltags verändert sich. Menschen hören Musik und Podcasts, um ihre Zeit zu Hause schöner zu machen. Audio verbindet sie mit Freunden, Familie, Lieblingskünstler*innen und Lieblingspodcasts, und bringt ihnen einen Moment der Ruhe.

1 Quelle: Crowd DNA & Spotify, Seize The Moments, Studie mit 800 US-amerikanischen Spotify Nutzern im Alter von 18 bis 44, April 2019

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